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LVR-Archäologischer Park Xanten
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Gärtnerinnen & Gärtner

Wo früher eine ganze römische Stadt stand, erstreckt sich heute eine Parklandschaft mit weitläufigen Rasenflächen und Wiesen, langen Alleen und einigen kleineren Gärten. Mit ihrer Pflege ist ein Team von fünf Gärtnerinnen und Gärtnern das ganze Jahr über beschäftigt.

 

Gruppenfoto der Gärtnerinnen und Gärtner Heike Wolff, Ralf Wonning, Thomas Fox und Doris Niessing mit Gärtnermeister Herbert Winkels auf dem Großflächenmäher im APX. Foto kann im neuen Fenster vergrößert werden.

 

Gärtnermeister Herbert Winkels (im Bild ganz rechts) kennt den Park nach über zwanzig Dienstjahren wie kein Zweiter. Zusammen mit Heike Wolff, Ralf Wonning, Thomas Fox und Doris Niessing (von links nach rechts) hat er alle Hände voll zu tun, um die Grünanlagen zu jeder Jahreszeit in Schuss zu halten.

 

Die Straßen der ehemaligen römischen Stadt sind durch rund 1135 Silberlinden, 860 Winterlinden und 390 Platanen markiert. Hinzu kommen einige Dutzend Obst- und Walnussbäume, deren reichhaltige Ernte für die großen und kleinen Gäste des Parks bestimmt ist. Je nach Wachstumsphase werden die Bäume regelmäßig gekappt oder beschnitten, um sie gesund zu halten und die Sicht auf die römischen Bauten zu bewahren.

 

Unterschiedliche Hecken deuten ehemalige römische Mauerverläufe auf einer Gesamtlänge von 6,3 Kilometern an. Sie bieten ausgezeichnete Lebens- und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Vögel und Insekten. Allein die große Hainbuchenhecke, die einen Teil der historischen Stadtmauer nachzeichnet, ist 1.800 Meter lang und bis zu dreieinhalb Meter hoch. Sie wird ebenso regelmäßig beschnitten wie zum Beispiel die Ligusterhecken oder die Buchsbaumhecken, die die Beete des Kräutergartens abgrenzen.

 

Ein großer Teil des antiken Stadtgeländes wird heute von Rasenflächen bedeckt. Rund 23 Hektar Rasen sind einmal wöchentlich mit dem Großflächenmäher (siehe Foto) und mit kleinerem Gerät zu mähen. Zweimal im Jahr gibt es tierische Hilfe, dann beweiden nämlich Schafe die gesamte Parkfläche. Fünf große, natürlich belassene Wiesenflächen werden von einem örtlichen Bauern bewirtschaftet. Das im APX gewonnene Mähgut dient ihm als Viehfutter für den Winter.

 

Die Gärtnerinnen und Gärtner unterhalten auch einige Ziergärten im APX. Damit hier aromatische Kräuter gedeihen, müssen regelmäßig die Beete gejätet und Stauden entfernt werden.

 

Und nicht zu vergessen: Das Team pflegt auch die Kieswege und die Sandflächen rund um die römischen Bauten und schafft so die Voraussetzungen für unbeschwerte Spaziergänge im Park. Jährlich werden vierzig Tonnen Sand aufgetragen, um Unebenheiten und Löcher auszubessern.

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